Flüchtlingsprotest

In Leipzig Grünau protestierten am Mittwoch rund 40 Asylbewerber.

Diese sollten von der Erstaufnahme-Zeltstadt in Grünau in die General-Olbricht-Kaserne verlegt werden.
Dort sollen schlechte Bedingungen herrschen, wie zum Beispiel fehlendes warmes Wasser, unzulängliche Waschmöglichkeiten und unzureichende soziale Betreuung.

Die Protestierenden beharrten darauf den Mittwochabend in der Unterkunft in der Schönauer Straße zu verbringen. Am Donnerstagmorgen gingen die Asylbewerber allerdings laut Medienberichten auf das erneute Angebot in die Kaserne umzuziehen ein.

Nach Aussagen der Landesdirektion in Leipzig sei die Kritik an der General-Olbricht-Kaserne nicht berechtigt. Weil die Zelt-Unterkunft in der Schönauer Straße nur noch zu einem Bruchteil belegt war, wird sie bis zum 30. April geschlossen.