Flüssiges Gold in der Wetzelmühle

Geschäftiges Summen erfüllt die Luft.

Am Lehrbienenstand in der Wetzelmühle herrscht ein stetiges Kommen und Gehen. Zehn Bienenvölker haben hier ihre Behausungen, zu jedem gehören bis zu 60.000 Insekten. Immer wieder schwärmen sie aus, kehren mit Nektar, Wasser oder den so genannten Pollenhöschen zurück. Rund 2.800 Freizeitimker gibt es im Freistaat, betreut vom Landesverband Sächsischer Imker mit Sitz in Chemnitz. Nachwuchs ist dringend erwünscht, denn die Bienen sind für die Natur sehr wichtig.

60 Tage lebt eine Biene im Sommer. 60 Tage, von denen sie nur die letzten 20 als Flugbiene verbringt. Doch während dieser Zeit ist sie unermüdlich von Blüte zu Blüte unterwegs. Für 500 Gramm Honig fliegt sie dreimal um die Erde. Der entsteht allerdings erst im Bienenstock aus dem mitgebrachten Nektar.

Während in den Honigräumen das Honig reift, wird in den Bruträumen für Nachwuchs gesorgt. Die Königin oder Weisel ist unermüdlich auf der Suche nach einer freien Wabe, in der sie ihre Eier ablegen kann, 1000 pro Tag. Ein Bienenvolk ist also perfekt organisiert. Doch immer wieder kann es vorkommen, dass ein Volk zugrunde geht, die Ursachen sind vielfältig. Doch aussterben, wie in letzter Zeit oft gemeldet, werden die Insekten deshalb noch lange nicht.

Die Bienen sind also wirklich unersetzbar für die Aufrechterhaltung einer intakten Natur. Denn ohne Bienen wäre unsere Welt weniger bunt und würde beiweitem nicht so süß schmecken.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar