Flut 2013: Online-Bürgerbeteiligung und Foto-Upload zum Hochwasser 2013 startet

Umweltministerium bittet um Mithilfe der Bürger bei der Hochwasserdokumentation und Schadenserfassung+++

Dresdnerinnen und Dresdner, die vom Hochwasser betroffen waren, sich als Helfer eingesetzt oder die Hochwassertage dokumentiert haben, werden um Mithilfe bei der Hochwasserdokumentation und Schadenserfassung gebeten.
Dazu stellt das Umweltamt die Karte zum „Vorläufigen Überschwemmungsgebiet 2013“ im Themenstadtplan bereit. Diese Karte zeigt die Flächen des Überschwemmungsgebietes der Elbe zum Zeitpunkt des Scheitels am 6. Juni 2013. An diesem Tag erreichte der Pegel den Höchststand von 8,76 Meter. Weiterhin zeigt die Karte die bisher kartierten überschwemmten Flächen an kleineren Gewässern von Anfang Juni 2013.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, nach ihrem Kenntnisstand in der interaktiven Karte eigenhändig Korrekturen einzufügen und diese mit Hinweisen oder auch Fotos zu versehen. Die Korrekturen gelangen direkt in den Datenbestand des Umweltamtes, werden dort geprüft und ausgewertet. Mit den entsprechenden Korrekturen wird so aus dem „vorläufigen“ ein geprüftes Überschwemmungsgebiet.

Die Karte ist sowohl unter www.dresden.de/hochwasser bzw. im Themenstadtplan unter http://stadtplan.dresden.de, Kapitel Stadtentwicklung und Umwelt, Rubrik Hochwasser, Thema Hochwasser 2013, hinterlegt. Hier wird auch die Vorgehensweise erläutert.  
Unter www.dresden.de/hochwasser können zudem aussagefähige Fotos, die im Zusammenhang mit dem Hochwasser 2013 in Dresden stehen, hochgeladen werden. Insbesondere interessiert das Umweltamt Fotos, die geeignet sind, das Hochwassergeschehen, die Wirkung temporärer Schutzmaßnahmen und eventuelle Schäden zu analysieren, das Schadenspotenzial zu erfassen und vor allem die Hochwasserabwehr weiter zu verbessern.

„Bereits in den Tagen des Hochwassers waren wir beeindruckt von der engagierten Unterstützung vieler Dresdnerinnen und Dresdner“, sagt dazu Jens-Olaf Seifert, Abteilungsleiter kommunaler Umweltschutz im Dresdner Umweltamt. „Nun hoffen wir auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger in der Auswertung der Ereignisse. Das Wissen darüber, was vor Ort tatsächlich passiert war, ist ein wichtiger Beitrag für die Schadenserfassung und langfristig auch für den künftigen Hochwasserschutz von Dresden. Schon im Voraus möchten wir uns herzlichst bedanken“, ergänzt Jens-Olaf Seifert.

Quelle: Stadt Dresden