Flut-Nachwehen: Die Angst vor verkeimtem Trinkwasser wächst

Die Bewohner in Klaffenbach (Stadt Chemnitz) haben nach der Flut nun mit deren Nachwehen zu kämpfen: Im Trinkwasser eines Gebietes von etwa 2.000 Einwohnern waren Coli-Bakterien nachgewiesen worden. +++

Die Stadtwerke haben sofort reagiert und die Bevölkerung des betroffenen Gebietes gewarnt. Die Bewohner wollen das Trinkwasser abkochen und vermeiden, beim Baden oder Duschen Wasser zu schlucken. Inzwischen sind die Leitungen durchgespült worden, aber die Gefahr scheint noch nicht gänzlich gebannt.

Andreas Stoppke kocht weiterhin sein Wasser ab oder trinkt Mineralwasser aus der Flasche. Seine Tochter hatte mit Symptomen der Erkrankung durch Coli-Bakterien zu Kämpfen. Die Bakterien können Durchfall auslösen. Eine generelle Zunahme von Durchfallerkrankungen sieht das Gesundheitsamt der Stadt Chemnitz dennoch gegenwärtig nicht.

Die Ursache der Trinkwasserverseuchung ist noch unklar. Es wird vermutet, dass durch die Reparatur beschädigter Leitungen verschmutztes Wasser in das Leitungsnetz gelangt ist. Die Stadtwerke Chemnitz AG lehnt bisher trotz mehrfacher Anfragen eine Stellungnahme vor der Kamera ab. 

Am Nachmittag hat die Stadt entschieden, dem Trinkwasser Chlor zuzusetzen.

Quelle: News Audiovision
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