Fördermittel für Neubau in Aussicht

Der Freistaat Sachsen wird sich voraussichtlich doch an einem Ersatzneubau der Chemnitzer Körperbehindertenschule beteiligen.

Wie das Kultusministerium bestätigt, kann die Stadt Chemnitz im laufenden Jahr mit einer Förderung in Höhe von etwa 11 Mio. Euro rechnen. Da der Neubau an der Heinrich – Schütz – Straße mit insgesamt 30 Mio. Euro veranschlagt wird, wäre eine Realisierung ohne Förderung durch den Freistaates nicht möglich.

Bevor die Mittel fließen können, muss allerdings die Förderfähigkeit des Projektes noch abschließend geprüft werden.

An der Notwendigkeit eines Schulneubaus gibt es keine Zweifel, da sich der alte Standort an der Wittgensdorfer Straße in baulich sehr schlechtem Zustand befindet. Eine Sanierung der bestehenden Gebäude wäre daher ähnlich kostenintensiv.

Um den geplanten Neubau wird bereits seit Jahren gerungen. Ein erster Fördermittelantrag war 2009 vom Freistaat mit dem Hinweis auf ein begrenztes Budget abgelehnt worden.

Die jetzt in Aussicht gestellte Fördermittelzusage wird mit der Dringlichkeit des Vorhabens begründet.

Eine Beteiligung des Landes erscheint auch durchaus legitim, denn nur ein Drittel der Schüler kommt aus Chemnitz. Vom Neubau wird also nicht nur die Stadt, sondern auch die umliegende Region profitieren.

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