Förderprogramm zur Friedlichen Revolution

Mit dem neuen Förderprogramm der sächsischen Staatsregierung können anlässlich des diesjährigen Revolutionsjubiläums Projekte gefördert werden, die an die geschichtsträchtigen Ereignisse erinnern. +++

Dresden (18. April 2014) – Die Sächsische Staatsregierung hat ein Förderprogramm zur Erinnerung an die Friedliche Revolution vor 25 Jahren aufgelegt. Damit können anlässlich des diesjährigen Revolutionsjubiläums Projekte gefördert werden, die an die geschichtsträchtigen Ereignisse erinnern.

„In Sachsen begann 1989 die Friedliche Revolution, die den Weg zur Deutschen Einheit sowie zu Frieden, Freiheit und Demokratie ebnete. Das gewaltlose Eintreten hunderttausender Menschen für diese Werte war und ist beispielhaft. Dies gilt es wach zu halten“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Johannes Beermann.

Die Staatsregierung werde mit dem Förderprogramm Kommunen, Vereine, Verbände, Religionsgemeinschaften oder Privatpersonen unterstützen, die mit ihren Projekten – beispielsweise Diskussionsforen oder Ausstellungen – Geist und Werte der Friedlichen Revolution wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen rückten, so Beermann.

„Jetzt gilt es vorrangig, die Erfahrungen der Zeitzeugen an die jüngere Generation weiterzugeben. Deshalb sollen möglichst auch moderne Kommunikationsformen in die Projekte eingebunden werden“, sagte Beermann. Dies könne unter anderem durch Social Media-Auftritte oder Online-Plattformen geschehen.

Das Programm umfasst Fördermittel in Höhe von insgesamt 500.000 Euro. Die Höhe der Zuwendung kann dabei je Projekt bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen. Anträge können bis zum 30. Juni 2014 bei der Sächsischen Aufbaubank eingereicht werden.

Um ein einheitliches Erscheinungsbild der Projekte zu erreichen, hat die Sächsische Staatskanzlei ein Logo entwickeln lassen, das alle geförderten Projekte kennzeichnen wird.

Bereits zum 20-jährigen Jubiläum der Friedlichen Revolution wurden Projekte gefördert, die an die Ereignisse erinnerten. Insgesamt 129 Anträge aus allen Regionen Sachsens wurden bewilligt. Damals standen vor allem Projekte im Mittelpunkt, die die Ereignisse vor Ort beleuchteten. So fuhr beispielsweise der Zug der Freiheit von Prag über Dresden, Freiberg, Chemnitz und Plauen nach Hof. Aber auch Ausstellungen, Kampagnen oder Publikationen von Vereinen oder Verbänden wurden gefördert.

Quelle: Sächsische Staatskanzlei