Fortsetzung der Pharmazie-Ausbildung in Sachsen

Das Bangen um den Studiengang Pharmazie in Sachsen hat ein Ende. Sachsens Wissenschaftsministerium und Uni Leipzig beschließen erneute Immatrikulation im Studiengang Pharmazie. +++

Die Universität Leipzig wird auch zum kommenden Wintersemester in den bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengang Pharmazie immatrikulieren. Dies ist das Ergebnis eines heutigen Gespräches von Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange mit Uni-Rektorin Beate Schücking. Wie im Vorjahr sollen erneut 36 Studierende neu aufgenommen werden.
       
Ministerin Stange erklärt zu der Einigung: „Ich freue mich, dass wir den Fortbestand der Pharmazie-Ausbildung in Leipzig für ein weiteres Jahr gewährleisten können. Der Freistaat will dem Bedarf an Apotheker-Nachwuchs Rechnung tragen und die Ausbildung sichern – dazu haben sich SPD und CDU im Koalitionsvertrag bekannt. Im Rahmen der Hochschulentwicklungsplanung 2025 werden wir gemeinsam mit der Hochschule eine dauerhafte Lösung suchen.“

Die Universitätsleitung hatte vor dem Hintergrund des vom Land geforderten Stellenabbaus entschieden, das Institut für Pharmazie perspektivisch zu schließen. Leipzig ist der einzige Standort für diesen Studiengang in Sachsen. Überlegungen, für die Pharmazieausbildung eine länderübergreifende Lösung mit der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg zu finden, liegen derzeit auf Eis. Die Gespräche dazu sollen wieder aufgenommen werden.

Nun stellt der Freistaat Sachsens für die Absicherung der Ausbildung um ein weiteres Jahr zusätzliche Mittel zur Verfügung, um die immatrikulierten Studierenden erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Die Universität kann mit dem Geld Lehrkräfte über befristete Beschäftigungsverhältnisse für die Pharmazie-Ausbildung binden.

Quelle: Wissenschaftsministerium Sachsen