Fotografien von Gerhard Hopf

2009 ist das Jubiläumsjahr der friedlichen Revolution.

Für Leipzig waren die Geschehnisse um 89 prägend. Aber vor allem hat Leipzig damals die Zeit geprägt. Wie gut, dass es von all dem so viele eindrückliche Bilder gibt.

Zwischen den Zeiten. Eine Ausstellung im Kunstverein Panitzsch mit Fotografien von Gerhard Hopf. Bilder aus Leipzig, vom Herbst 89 bis zum Frühjahr 91. Ein Zeitraum also, der das Davor und Danach beleuchtet. Der Erwartungen widerspiegelt und Befürchtungen aufzeigt. Hier im Kunstverein Panitzsch widmet man sich eigentlich vorrangig der der Malerei und Grafik. Deshalb ist diese Schau nun etwas Besonderes.

Interview: Gudrun Mayer – Vorsitzende Kunstverein Panitzsch

Es ist eine Ausstellung, die den Zeitgeist transportiert. Eine Bilderreise, um ein Gefühl zu bekommen, oder zurück zu bekommen – für das, was war.

Interview: Gerhard Hopf – Fotograf

Kaum eine Stadt besitzt so viele Fotografien dieser Qualtität über den Herbst 89 wie Leipzig. Das ist zum einen im Standort begründet – Leipzig als Brennpunkt der friedlichen Bewegung. Zum anderen sind aus der hier ansässigen Hochschule für Grafik und Buchkunst viele Fotografen hervorgegangen. So auch Hopf. Er gehört einer Generation an, die ihre Verpflichtung als sozialdokumentarisch arbeitende Fotografen wiederentdeckt und dabei einiges gewagt haben.

Interview: Bernd Lindner – Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Der Fotograf, der über der Menge steht, um zu dokumentieren. Für Gerhard Hopf selbst eher Notwendigkeit als Gefahr.

Interview: Gerhard Hopf – Fotograf

Gerhard Hopf – Zwischen den Zeiten. Noch bis Ende März im Kunstverein Panitzsch.