“Fragt uns, wir sind die Letzten“ – Interviews von Holocaust-Überlebenden

Ausstellung des Jüdischen Frauenvereins Dresden e.V. vom 24. bis 29.10. im Marie-Curie-Gymnasium Dresden. Vielen Dank für die Zuschauernachricht von Dr. Elke Preusser-Franke aus Dresden! +++

Zeitzeugen- Erinnerungsprojekt

der Jüdische FrauenVerein läd sehr herzlich zu unserer Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 24. Oktober, 11 Uhr,in die Aula des Marie-Curie-Gymnasiums Dresden, Zirkusstr.7, ein.
Wir möchten unser Integrationsprojekt in einer technisch neugestalteten Lichtinstallation vorstellen.
Die Ausstellung ist vom 24. bis 29. Oktober 2010 geöffnet und informiert über jene aus der Sowjetunion stammenden und jetzt in Dresden lebenden ältesten Mitglieder unseres Jüdischen Frauenvereins. Rd berichten jüdische Zuwanderer, die 1941-1945 während des Überfall der deutschen Wehrmacht die Evakuierung nach Sibirien, die Blockade Leningrads, die Flucht und Vertreibung überlebten, und nun als Letzte befragt werden können.

Zeitzeugen- Interviews
geben Einblicke in bisher unbekannte Erlebnisse aus der Zeit des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion 1941 bis 1945.
Die jüdische Bevölkerung Russlands, Weißrusslands, des Baltikums, der Ukraine traf dieser Vernichtungsfeldzug am härtesten, – während der Blockade Leningrads, der Evakuierung, Flucht und Vertreibung.
Die Ausstellung thematisiert das Verfolgungsschicksal der heute in Dresden lebenden, älteren jüdischen Zuwanderer. In Podiumsdiskussionen und Live-Reportagen, durch Licht- Installationen und auf Videos stellen sich die letzten HolocaustÜberlebenden unseren Fragen.

Dr. Elke Preusser-Franke (Vorsitzende)