Frankenberg wird eine Bildungshochburg

Frankenberg. Das Bildungszentrum ist das größte Bauvorhaben in den kommenden Jahren. Das Gymnasium könnte in Zukunft ein Kompetenzzentrum werden

Frankenberg (UW). Die Stadt Frankenberg soll eine Stadt der Bildung werden. Die Finanzmittel, die dafür eingesetzt werden, sind immens. Wie Bürgermeister Thomas Firmenich zum Neujahrsempfang sagte, flossen im vergangenen Jahr 4,5 Millionen Euro in den Ausbau der Bildungsinfrastruktur. Das sind mehr als 50 Prozent der städtischen Investitionen.
 
Größtes Vorhaben derzeit ist der Um- und Ausbau des ehemaligen Lehrerseminars zu einem Bildungszentrum. Bis 2011 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Rund sieben Millionen Euro Fördermittel von Bund und Land stehen dafür zur Verfügung“, sagte Thomas Firmenich. „Wir wollen in Frankenberg bestmögliche Bildungsangebote für die Kinder schaffen.“
Zwischen den Kindertagesstätten, den Schulen und dem Gymnasium soll ein Verbund entstehen. Zur Zeit wird an einem Konzept für ein städtisches Bildungsmanagment gearbeitet.

Abgeschlossen wird im Sommer die Sanierung der Erich-Vieweg-Mittelschule. Dann sind 3,6 Millionen Euro in die Bildungseinrichtung geflossen. Die Kinder haben zum Lernen optimale Bedingungen.
Doch die Kommune plant noch mehr. So fehlen dem Gymnasium „Martin Luther“ Räume für Ganztagsangebote. Auch eine Mensa fehlt. „Ich stelle mir einen Bildungscampus „Martin Luther“ vor, erweitert um Gebäude am Friedenspark“, so Firmenich.

Es könnte ein Kompetenzzentrum Medien/Technik entstehen, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittweida.
Bis zu den Sommerferien soll ein Konzept über das Kompetenzzentrum gemeinsam mit dem Gymnasium erarbeitet werden. Unklar ist zur Zeit noch die Finanzierung.