Frauenkirche Dresden feiert Weihejubiläum mit Festwoche

20 Millionen Besucher waren in dem Gotteshaus seit dem Wiederaufbau 2005 zu Gast. Nun lädt die Kirche zu zehn Festtagen unter dem Motto „Kommt und geht in Frieden“ mit Konzerten, Führungen und Vorträgen ein. +++

20 Millionen Besucher waren in der Dresdner Frauenkirche seit ihrem Wiederaufbau 2005 zu Gast. Ein Denkmal mit einer Geschichte, die viele Menschen aus den verschiedensten Ländern nach Dresden zieht.

Einer, der diese Geschichte mitverfolgt hat, ist der Dresdner Filmemacher Ernst Hirsch. Seit 1993 hat er den Wiederaufbau des Friedenssymbol mit seiner Kamera dokumentiert.

Nach der Wende 1989 ergab sich die Möglichkeit durch die Hilfe vieler Dresdner und internationaler Unterstützer. Seit der Wiedereröffnung vor zehn Jahren wurden mehr als 1100 Konzerte durchgeführt und über 7500 Gottesdienste gefeiert. Die Kirchgemeinde wächst dabei stetig.

Das Gerücht, die Kirche würde, im wahrsten Sinn des Wortes, aus den Fugen brechen, stimmt nicht. Neben den alljährlichen Wartungsarbeiten, gibt es aktuell keine größeren Baustellen. 

Anlässlich des Jubiläums lädt die Frauenkirche unter dem Motto „Kommt und geht in Frieden“ zu 10 Festtagen ein. 10 Festtage für 10 Jahre Leben.

Am Donnerstagabend startet die Jubiläumswoche mit dem Eröffnungskonzert mit Werken von Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy.