Frauenprojekten in Dresden werden Gelder gestrichen

Der Freistaat muss sparen. Auch soziale Projekte sind betroffen. So fehlen unter anderem dem Frauenförderwerk Dresden und dem Frauenbildungszentrum zusammen 30.000 Euro für ihre Arbeit. +++

Barbara Feichtinger und Lidija Pietzsch. Zwei Frauen, zwei verschiedene Vereine und ein gemeinsames Schicksal.

Dem Frauenförderwerk Dresden und dem Frauenbildungszentrum „Hilfe zur Selbsthilfe“ sind die staatlichen Fördermittel gestrichen worden.

Den Vereinen fehlen damit mehrere 10.000 Euro für ihre Arbeit. Für beide ein Tiefschlag.

Interview mit Lidija Pietzsch, Projektkoordinatorin Frauenförderwerk Dresden
Interview mit Barbara Feichtinger, Frauenbildungszentrum Dresden

Der Verlust von Arbeitsplätzen und Wegfall von Veranstaltungen für Frauen sind nur zwei Folgen der Streichungen.

Doch Frauen, die sich zum Beispiel weiterqualifizieren oder umsatteln wollten, verlieren ein ganzes Stück an Lebensqualität.

Interview mit Barbara Feichtinger, Frauenbildungszentrum Dresden 

Bisher hatte die Gleichstellungsbeauftragte der Landesdirektion Dresden ein Budget von 155.000 Euro. Jetzt nach der Streichung stehen nur noch 35.000 Euro für dieses Jahr bereit.

Die Streichungspläne der Regierung stoßen auch in der SPD auf Unverständnis.

Interview mit Sabine Friedel (SPD), Landtagsabgeordnete

Das Sozialministerium war unterdessen für ein Interview nicht zu erreichen.

Im Frauenförderwerk plant man inzwischen den Frauentag. Am 8. März wollen sich der Verbund Dresdner Frauenprojekte und betroffene Frauen auf dem Altmarkt gegen die Streichungen wehren.

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