Freiberg: Zeugen nach zweitem Brandanschlag auf Dönerladen gesucht

Landeskriminalamt Sachsen: Donnerstag Morgen ist in Freiberg zum zweiten Mal in dieser Woche eine Dönergaststätte in Brand gesetzt worden. Ein Anwohner beobachtete gegen 4:15 Uhr eine Person laut Polizeiangaben am Eingangsbereich des Lokals auf der Burgstraße 36. Kurz darauf brannte es in der Gaststätte, die sich im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses befindet.

Die Feuerwehr konnte den Brand im Innenraum des Dönerladens löschen, bevor das Feuer auf die darüber liegenden bewohnten Etagen übergriff. Zur Schadenhöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden, es wurden keine Personen verletzt.

Darüber hinaus registrierte die Polizei in der Burgstraße zwei Sachbeschädigungen, es wird geprüft, ob diese mit dem Brandanschlag in Zusammenhang stehen.

Die Sonderkommission Rex des Landeskriminalamtes Sachsen hat zusammen mit den Kollegen der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge die Ermittlungen wegen versuchter schwerer Brandstiftung übernommen und bittet um Hinweise zu nachfolgenden Fragen:

Zeugenaufruf
• Wer hat heute Morgen, zwischen 3:00 Uhr und 4:30 Uhr eine ca. 25-jährige männliche Person, bekleidet mit einem dunklem Kapuzenshirt am oder in der Nähe des Tatortes Burgstraße gesehen?
• Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit dem Geschehen in Zusammenhang stehen könnten?
• Sachdienliche Hinweise werden unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 6738152 entgegengenommen.

Bereits in der Nacht zum Dienstag kurz nach 3:30 Uhr, brannte in der Poststraße in Freiberg ein Kebab-Imbiss. Eine Zeugin konnte sehen, wie ein junger Mann mit schwarzer Kapuzenjacke und heller Aufschrift an der Eingangstür zum Lokal etwas anzündete. Der sich anschließende Brand konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro.

Ob diese Tat mit dem heutigen Brandanschlag zusammenhängt ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei bittet auch hier um Ihre Mithilfe, Beobachtungen zu dieser Straftat werden ebenfalls unter der kostenlosen Rufnummer 0800 6738152 entgegengenommen.

Die Ermittlungen zu beiden Sachverhalten dauern an.