Freilegung des Elstermühlgrabens

Durch die Offenlegung des Elstermühlgrabens kam es zuletzt zu einigen Einschränkungen. Seit ein paar Wochen fahren nun die Straßenbahnen wieder und ab Donnerstag darf auch der Fahrzeugverkehr die Brücke wieder passieren. +++

Die Freilegung des Elstermühlgrabens ist eine echte Mammutaufgabe. Kein Wunder also, dass die entsprechenden Baumaßnahmen 2014 schon ins zehnte Jahr gegangen sind. 2007 wurde der erste fertiggestellte Bauabschnitt an die Bürger übergeben, 2010 folgte dann der zweite Teil der Bauarbeiten. Und im September 2013 erfolgte schließlich der Spatenstich für den dritten und letzten Bauabschnitt. In den vergangenen Monaten wurde das Teilstück des Elstermühlgrabens zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Elsterstraße offengelegt. Der Kanal ist an dieser Stelle über 100 Meter lang und gute sieben Meter breit. Die Kosten für die Freilegung betragen 4 Millionen Euro. Dazu kam zudem die Summe von rund 1,4 Millionen Euro, die in den Neubau der Westbrücke gesteckt wurden. Durch den Bau der Brücke war die Durchfahrt durch die Friedrich-Ebert-Straße über Monate nicht möglich – seit ein paar Wochen fahren nun die Straßenbahnen wieder und ab Donnerstag darf auch der Fahrzeugverkehr die Brücke wieder passieren. Bis zum Februar wird an diesem Teilstück voraussichtlich noch gearbeitet. Doch nach den Bauarbeiten ist bekanntlich vor der Bauarbeiten und so geht es hier nach Abschluss dieses Abschnitts munter weiter. Bis Ende 2019 soll der Elstermühlgraben noch bis zur Thomasiusstraße freigelegt werden – es folgen also weitere 300 Meter Graben. Ist der Elstermühlgraben dann endgültig frei gelegt, soll der Kanal die Stadt nicht nur schöner machen, sondern vor allem vor Hochwasser schützen. Und damit zurück zur Drehscheibe!