Freistaat Sachsen beschäftigt 2010 insgesamt 5.748 schwerbehinderte Menschen

Dass Menschen mit Behinderungen erfolgreich am Arbeitsleben teilhaben, zeigt die erneut gestiegene Zahl von behinderten Beschäftigten in der Verwaltung des Freistaates Sachsen. Der Freistaat erfüllt damit die gesetzliche Beschäftigungsquote von 5 Prozent. +++

2010 waren insgesamt 5.748 Arbeitsplätze in der Staatsverwaltung mit Menschen mit Behinderungen besetzt, was einen Anteil von 5,90 Prozent entspricht. Das ist eine Steigerung von 0,35 Prozentpunkten zum Vorjahr. 

Den größten Anteil behinderter Beschäftigter hat das Finanzressort: dort sind 8,26 Prozent aller Beschäftigten Menschen mit Behinderungen. „Dass es uns gelungen ist, auch bei rückläufigem Personalbestand insgesamt mehr Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen, macht deutlich, dass wir unseren Plänen auch Taten folgen lassen und mit gutem Beispiel vorangehen“, so Sozialministerin Christine Clauß.

Für Menschen mit Behinderungen ist Arbeit eine wesentliche Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Um die Chancen von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern, wurde im Dezember 2010 die Allianz „Arbeit + Behinderung“ gegründet. In dieser arbeiten Vertreter aus Wirtschaft und Politik, von Sozialleistungsträgern und von Verbänden behinderter Menschen aktiv mit. „In der Allianz Arbeit + Behinderung kann es uns gemeinsam mit unseren Partnern gelingen, einen für Menschen mit Behinderungen frei und gleichberechtigt zugänglichen Arbeitsmarkt in Sachsen zu befördern“, ist Sozialministerin Christine Clauß überzeugt. Damit werden auch zentrale Anliegen des UN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen realisiert.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

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