Freistaat Sachsen legt Vergabebericht 2009 vor

Der Freistaat Sachsen hat im vergangenen Jahr rund 328.000 Aufträge mit einem Gesamtvolumen von nahezu 984 Millionen Euro vergeben. Das waren rund 41.000 Aufträge im Wert von rund 78 Millionen mehr als 2008. +++

„Insgesamt 65 Prozent der Aufträge und des Volumens blieben in Sachsen“, so Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) bei der Vorstellung des Vergabeberichtes 2009 heute im Kabinett. „Damit hat der Freistaat nicht unwesentlich zum Wirtschaftswachstum und zum Erhalt von Arbeitsplätzen im Krisenjahr beigetragen.“

Bei den Bauaufträgen gingen mehr als 90 Prozent an Unternehmen in Sachsen, bei Lieferaufträgen waren es 62 Prozent.

Vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise wurden 2009 die Schwellenwerte gesenkt, um Investitionen zu beschleunigen. Das heißt: Dienst- und Lieferleistungen bis zu 100.000 Euro können beschränkt ausgeschrieben oder freihändig vergeben werden. Bauleistungen bis zu 1 Million Euro können beschränkt ausgeschrieben und bis zu 100.000 Euro freihändig vergeben werden.

Durch die Vereinfachungen im Vergaberecht sind die Öffentlichen Ausschreibungen erwartungsgemäß zurückgegangen. Dafür nahmen die Beschränkten Ausschreibungen und Freihändigen Vergaben zu.

Mit dem Vergabebericht 2009 legt die Staatsregierung dem Sächsischen Landtag nun bereits den 7. Bericht zu den Auftragsvergaben der staatlichen Stellen Sachsens vor. Nicht erfasst sind die Auftragsvergaben der Kommunen und Aufträge, die europaweit ausgeschrieben werden mussten. Hier galten als Schwellenwerte 206.000 Euro für Liefer- und Dienstleistungen und 5, 15 Mio. Euro für Bauleistungen. 

Nach Weiterleitung an den Sächsischen Landtag wird der Vergabebericht 2009 im Internet unter www.smwa.sachsen.de eingestellt.

Quelle: Pressestelle Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar