Freitag: Antirassismus-Workshop in Red-Bull-Arena

Am Freitag findet mit Schülern der Appolonia-von-Wiedebach-Schule ein Workshop als Leipziger Pilotprojekt des bundesweiten Projekts „Show Racism the Red Card – Deutschland“ statt. Der gleichnamige Verein aus Augsburg hat dazu Paul Canoville, ehemaliger Fußballprofi des FC Chelsea, eingeladen.

Er ist nicht nur Protagonist eines Dokumentarfilms zum Thema, sondern auch Autor der bereits prämierten Autobiografie „Black and Blue“. Auch RB-Keeper Christopher Gäng wird in der Red Bull Arena sein und mit den Teilnehmern diskutieren.

„Mich hat der innovative Ansatz des Projektes überzeugt, daher ist das Referat für Migration und Integration Mitveranstalter“, erläutert der Leiter des Referates für Migration und Integration, Stojan Gugutschkow. „Besonders gefreut habe ich mich, dass auch die Geschäftsstelle des RB Leipzig sofort Unterstützung signalisiert hat und sich damit gegen Rassismus und für die präventive Arbeit mit jungen Menschen engagiert,“ betont er weiter. Über die unkomplizierte Zusammenarbeit mit RB Leipzig freut sich auch Fabian Will, Projektleiter „Show Racism the Red Card“.

„Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns gegen Rassismus engagieren und dieses Projekt unterstützen. Wir haben eine Vorbildfunktion und wollen mit gutem Beispiel vorangehen“, begründet Dr. Dieter Gudel, Geschäftsführer RB Leipzig, die Haltung des Vereins.

Den Initiatoren des Projekts ist es bereits gelungen, ein Netzwerk von Partnervereinen des Profifußballs aufzubauen, mit denen ähnliche Workshops durchgeführt und Teamposter produziert werden, die die Botschaft „Zeig Rassismus die rote Karte“ transportieren. Es ist geplant, dem Workshop auch weitere Veranstaltungen mit Schülern zur Prävention von Rassismus und Diskriminierung folgen zu lassen.