Freitag, der 13. – Wie abergläubisch sind die Leipziger?

Jeder weiß, dass es nichts Gutes verheißt, wenn der 13. im Monat ein Freitag ist. Dieser Mythos lieferte schon viel Stoff für Horrorfilme und lässt manche Menschen auch im Alltag nicht los. Doch woher kommt der Aberglaube und glauben die Leipziger daran? +++

Wie so viele Traditionen liegt auch der Ursprung vom Unglückstag Freitag, dem 13., im christlichen Glauben begründet. Dabei treffen gleich zwei negativ behaftete Symbole aufeinander: der Freitag als Todestag von Jesus Christus und die Zahl 13 als ultimative Unglückszahl. Während die 12 in der Bibel eine harmonische Bedeutung hat, waren beim letzten Abendmahl der Überlieferung nach 13 Personen anwesend – der Verräter Judas als der unglückbringende 13. Mann.

Zahlreiche negative Ereignisse sowie später die mediale Aufbereitung nährten den Aberglauben immer weiter. Als einschneidendes Unglück wird häufig die Verhaftung der Tempelritter an Freitag, dem 13., im Jahre 1307 genannt. Statistiken und Studien beweisen aber, dass Freitag, der 13., nichts weiter als Aberglaube ist. Vermehrte Unfälle oder Ähnliches wurden nie nachgewiesen.