Freitaler Schule: Kein Norovirus

Freital (dapd-lsc). Die in einem Gymnasium im sächsischen Freital zusammengebrochenen 16 Schüler sind entgegen ersten Vermutungen nicht am Norovirus erkrankt.

In den Testergebnissen deute nichts auf einen Virus oder einen Infekt hin, sagte eine Sprecherin des Freitaler Krankenhauses am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd. Es sei derzeit absolut unklar, was die akuten Kreislauf- und Magenbeschwerden ausgelöst haben könnte.

Den Betroffenen geht es nach den Angaben inzwischen wieder besser. Noch im Laufe des Tages sollten auch die letzten Schüler aus den Krankenhäusern entlassen werden.

Eine Sprecherin des Landkreises Sächsische-Schweiz Osterzgebirge sagte, es werde weiter nach der Ursache gesucht. Derzeit werden demnach auch Parallelen und mögliche Kontakte zwischen den Betroffenen unter die Lupe genommen. Mit Ergebnissen sei voraussichtlich erst am Donnerstag zu rechnen.

Unterdessen wurde einen Tag nach der rätselhaften Massenerkrankung am Freitaler Weißeritzgymnasium der Schulbetrieb wieder aufgenommen. Das Gebäude war zuvor nach Behördenangaben gereinigt und desinfiziert worden.

An der Schule waren am Dienstag 16 Schüler mit Kreislauf- und Magenbeschwerden zusammengebrochen. Die Mädchen und Jungen wurden in Kliniken gebracht. Sie hatten während des Sportunterrichts plötzlich über Übelkeit, Durchfall und Bauchkrämpfe geklagt und sich übergeben. Als Ursache waren Noroviren vermutet worden. Der Landkreis hatte einen Großeinsatz ausgelöst und die Schule abgeriegelt. Luftproben in der Turnhalle hatten keinerlei Auffälligkeiten ergeben.

dapd

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