Friedenslicht aus Bethlehem kommt nach Dresden

Dresden - Feuerwehrleute aus Dresden haben in Linz das Friedenslicht aus Bethlehem in Empfang genommen. Die Ankunft in Dresden wird Samstagnachmittag in der Feuerwache Dresden-Übigau erwartet. Alle, die eine Kerze mitbringen, können sie vor Ort entzünden. Jedes Jahr vor Weihnachten entzündet ein Kind in der Geburtsgrotte von Bethlehem das Friedenslicht. Als Symbol für Frieden, Wärme und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden.

© Hans-Günther Lindenkreuz
© Hans-Günther Lindenkreuz

Am Donnerstag nahmen Vorstandsmitglieder des Stadtfeuerwehrverbandes Dresden, Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Bühlau sowie Jungen und Mädchen der Bühlauer Jugendfeuerwehr das Friedenslicht aus Bethlehem im ORF Fernsehstudio Linz im Empfang. Die Ankunft des Friedenslichtes in Dresden wird in den Nachmittagsstunden des 21. Dezember 2019, Sonnabend, erwartet. Bürgerinnen und Bürger sind von 16 Uhr bis 18.30 Uhr in die Feuerwache Dresden-Übigau, Scharfenberger Straße 47, eingeladen. Dort werden sie mit Kaffee und Stollen begrüßt. Im Beisein von Pfarrer Christian Mendt und Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Bühlau wird das Friedenslicht an die Dresdner übergeben. Alle, die eine Kerze mitbringen, können diese vor Ort am Friedenslicht entzünden und so das Friedenslicht mit nach Hause nehmen.

Am Montag, 23. Dezember 2019, 10 Uhr nimmt der Erste Bürgermeister Detlef Sittel das Friedenslicht im Rathaus in Empfang. „Das Friedenslicht wird auch in diesem Jahr im Foyer des Rathauses am Dr.-Külz-Ring aufgestellt. Interessierte können auch hier mit einer Kerze vorbeikommen und diese am Friedenslicht entzünden. Das seit 1986 jährlich auf Initiative des ORF-Landesstudios Oberösterreich aus Israel geholte Friedenslicht ist ein schönes Beispiel, wie auch in unserer Zeit neues Brauchtum entsteht“, freut sich Sittel.

Zum Hintergrund: Jedes Jahr vor Weihnachten entzündet ein Kind in der Geburtsgrotte von Bethlehem das Friedenslicht. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.