Frisch gechipt zurück ins Körbchen

Dresden - Es ist ein Horrorszenario für alle Haustierbesitzer: Hund oder Katze sind ausgebüxst und nicht auffindbar. Oft werden dann Zettel an Bäumen oder Lichtmasten aufgehängt – auf Rückmeldungen warten besorgte Herrchen und Frauchen dann lang vergebens. Dabei gibt es eine Möglichkeit, die Chancen zu erhöhen, dass Fellnase und Besitzer wieder zusammenfinden.

Die Landeshauptstadt wirbt nun mit einem Mega-Light-Plakat für die Registrierung von Hund und Katze mit einem Chip. Denn was tun, wenn der Vierbeiner ausbüxt und nicht mehr nach Hause kommt? Aushänge an Bäumen und Häusern führen selten zum Erfolg. Der Mikrochip verspricht eine praktische Lösung, die die Chance erhöht, den streunenden Lieblings zurück ins heimische Körbchen zu holen. Dafür wirbt seit neustem das neue Mega-Light-Plakat der Stadt. Tierärzte können den Chip ganz leicht unter die Haut des Tieres transplantieren.

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Der Chip, auch Transponder genannt, enthält eine 15-stellige Nummer - einen Zifferncode. Andere Daten enthält er nicht. Nachdem das Tier den Chip erhalten hat, muss der Besitzer seine Kontaktdaten in eine Datenbank eintragen. Dabei hilft der Tierarzt.

Wer ein herrenloses Tier findet, kann bei einem Tierarzt oder im Tierheim auf dem Chip mit einem Lesegerät die 15-stellige Nummer auslesen lassen. Sind Bello oder Minka in der Datenbank eingetragen, kann der Tierhalter ermittelt werden.

Deshalb ist es wichtig, dass der Besitzer die Kontaktdaten wie Adresse und Telefonnummer in der Datenbank aktuell halten. Die Datenbanken von Tasso e. V. und dem Deutschen Tierschutzbund sind privatrechtlich organisierte Haustierregister.
Hunde und Katzen, die das Tierheim Dresden vermittelt, werden von den Mitarbeitern gekennzeichnet und bei der Datenbank Tasso registriert.

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