Frühlingsgefühle im Internet – Hochkonjunktur für Online-Partnervermittlungen

Hinweise der Verbraucherzentrale Sachsen unter www.dresden-fernsehen.de. +++

Die Zeit des ungemütlichen Winters ist vorbei und mit den ersten Frühblühern werden auch die Frühlingsgefühle wach. Wer keinen Partner hat, startet vielleicht genau jetzt die aktive Suche. Deshalb haben Partnervermittlungen, sei es auf konventionelle Art per Agentur oder im Internet jetzt großen Zulauf.

„Allerdings sind auch bei der Partnersuche einige Grundregeln einzuhalten“, informiert Marion Schmidt von der Verbraucherzentrale Sachsen. Ganz gleich, welche Partnerbörse im Internet gewählt wird, sollte man genau überprüfen, welche Kosten entstehen und was die Allgemeinen Geschäftsbedingungen besagen. Im Internet gibt es einige Besonderheiten zu beachten: Ein Kennenlernen per Mail, im Chat oder später am Telefon weckt oftmals hohe Erwartungen und die Hoffnung auf den langersehnten Traumpartner.

Die Gefahr, dass beim ersten Date aber ein ganz Anderer erscheint, als in der Partnerbörse abgebildet, besteht natürlich immer. Bei vielen Flirtbörsen oder Online-Partnervermittlungen wird der Text in ein vorgefertigtes Formular eingetragen und ein Online-Profil erstellt. Persönliche Angaben sind dazu erforderlich. Deshalb lieber einen Spitznamen wählen als alles von sich preiszugeben. Wer nur chatten oder flirten will, sollte die Kontaktbörse nutzen. Dort stellt der Anbieter lediglich die Plattform zur Verfügung, auf der man selbst sein Profil einstellen kann. Gebühren fallen dort meist nur an, wenn man selbst tätig wird. Bei Flirtbörsen, die, wie der Name schon sagt, nur zum Flirten da sind, sollte man mit seinen Daten sehr sparsam umgehen. Ob sich aus einem Flirt wirklich etwas Ernsthaftes entwickelt, bleibt den Flirtenden selbst überlassen. Oft wird hier kein Partner gesucht, sondern nur etwas Abwechslung.

Der Service einer Online-Partnervermittlung geht weiter als eine Kontaktbörse. Hier muss man meist einen umfangreichen ausgeklügelten Fragebogen ausfüllen. Auf Grund dieses Fragebogens werden dann von der Partnervermittlung per E-Mail konkrete Vorschläge gemacht. Die Suche nach dem richtigen Partner wird von dieser Vermittlung also erst mal abgenommen. Ein solcher Dienst ist zwar bequem, hat aber auch seinen Preis. Er ist teurer als eine Kontaktbörse. Allerdings hat die Partnervermittlung den Vorteil, dass sich dort nur Leute anmelden, die tatsächlich einen Partner suchen.
 
„Auf jeden Fall sollte man im Internet sparsam mit seinen Daten umgehen und nur das angeben, was unbedingt erforderlich ist“, meint Schmidt.

Beim ersten Date wird empfohlen, nicht gleich alles von sich zu erzählen, sondern auch da mit Informationen zu geizen. Meist wird sich eine Stunde in einem Cafe getroffen. Gute Gesprächsthemen sind dabei Hobbys, Beruf, Reise oder Bücher und Kinofilme. Auf jeden Fall sollte man Themen wie Krankheiten, Scheidungen, Unterhalt oder Vermögen meiden.

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