Frust steigt: Sachsens Lehrer fordern mehr Lohn!

Leipzig - Lehrer und andere Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben am Dienstag gestreikt. Zentrale Kundgebung war auf dem Leipziger Richard-Wagner-Platz. Die GEW und ver.di hatten dazu aufgerufen. In der Woche folgen noch Chemnitz und Dresden.

Zentrale Kundgebung war auf dem Leipziger Richard-Wagner-Platz. Die Gewerkschaften "Erziehung und Wissenschaft" und ver.di hatten dazu aufgerufen. Auftakt der Streikwoche war in Leipzig. In den nächsten Tagen geht es in anderen sächsischen Städten weiter.
Für die Tarifkoordinatorin von der Gewerkschaft ver.di, Manuela Schmidt, gibt es einen ganzen Forderungskatalog.

Nachdem die zweite Verhandlungsrunde Anfang Februar in Potsdam gescheitert war, wird zwischen Dienstag und Donnerstag in verschiedenen Regionen in Sachsen gestreikt. An drei Tagen wird neben Leipzig auch in der Region Dresden, Chemnitz und Zwickau die Arbeit niedergelegt.
Manuela Schmidt wünscht sich etwas ganz Bestimmtes von den Streiks.

Ein Ende der Streiks ist noch nicht in Sicht. Sie sollen noch bis zum 28. Februar weiter gehen. Danach kommt es zur dritten Verhandlungsrunde.
Insgesamt 3.000 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes nahmen am Dienstag an der Kundgebung teil. An diesem Mittwoch sind die Landesbeschäftigten in den Regionen Chemnitz und Zwickau zum Streik aufgerufen. Am Donnerstag folgen die Regionen Bautzen und Dresden.