Fünf gestohlene Fahrzeuge sichergestellt

In enger Zusammenarbeit mit Beamten der PD Gera und des Polizeireviers Döbeln ist es gelungen, ein Quartett zu ermitteln, das im Verdacht steht, mehr als 30 Straftaten begangen zu haben.

Zwei Brüdern und einem Pärchen wird zur Last gelegt, Anfang Februar 2010 aus einem Waldheimer Autohaus drei neue Fahrzeuge, einen VW T 5 Multivan, einen VW Touran und einen VW Passat, gestohlen zu haben.

Aus einem Chemnitzer Autohaus sollen sie bereits Ende Januar 2010 einen VW EOS und einen weiteren VW Passat entwendet haben. Außerdem kommen die vier für zwei Fahrzeugdiebstähle aus einem Altenburger Autohaus in Frage. Hier wurden im Januar 2010 ein Audi A 4 Avant und ein Audi A 6 Avant gestohlen.

Fünf der gestohlenen Fahrzeuge konnten inzwischen sichergestellt und den Eigentümern zurückgegeben werden. Der VW T 5 Multivan und der Audi A 6 Avant sind bis heute verschwunden. Nach den beiden Fahrzeugen wird weiter gefahndet. Die gestohlenen Pkw sollen die Diebe wiederholt mit ebenfalls gestohlenen Kennzeichen versehen und dann weitere Straftaten begangen haben. So zum Beispiel fünf Tankbetrügereien an Tankstellen im Raum Altenburg, Ronneburg, Stollberg und Penig.
Die Tatverdächtigen kommen auch für den Einbruch in eine Ronneburger Landschaftsbaufirma in Frage, bei dem Ende Januar 2010 jeweils zehn STIHL-Kettensägen und zehn STIHL-Betonschleifer gestohlen wurden. Auch zu Einbrüchen in ein Computerfachgeschäft in Hohenstein-Ernstthal, eine Pizzeria in Chemnitz und einen An- und Verkauf in Stollberg, in der Zeit von Dezember 2009 bis Januar 2010, haben die Kriminalisten belastendes Material gesammelt.

Auf die Spur der Verdächtigen waren die Ermittler durch den Anruf des Besitzers des Waldheimer Autohauses gestoßen. Der 32-Jährige hatte eines seiner gestohlenen Fahrzeuge am Abend des 02.02.2010 an der Anschlussstelle Berbersdorf auf die Bundesautobahn A 4 in Richtung Aachen auffahren sehen, verfolgt und die Polizei gerufen. Beamte des Autobahnpolizeireviers Chemnitz stoppten den gestohlenen VW Passat, in dem die zwei Brüder saßen. Beide wurden festgenommen. Am nächsten Tag war der gestohlene VW EOS von einer Polizeistreife in Gera entdeckt worden. Als das Pärchen am 03.02.2010 in den Pkw einstieg, klickten die Handschellen.

Nach Sicherstellung der fünf Fahrzeuge beläuft sich der verbleibende Schaden auf mehrere zehntausend Euro, der Sachschaden auf mehrere tausend Euro. Die beiden Brüder sitzen seit ihrer Festnahme am 02.02.2010 in Untersuchungshaft. Das Pärchen befindet sich wieder auf freiem Fuß.

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