Für die Gesundheit – Männer des HC Elbflorenz ziehen blank

Dresden - Der November macht Schnurrbärte wieder sexy. Um das Bewusstsein für Männergesundheit öffentlich zu stärken, nehmen die Handballer des HC Elbflorenz am „Movember“ teil. 30 Tage lang wollen sie sich den „Mo“, einen Oberlippenbart, wachsen lassen. Unter dem Motto „Grow a Mo to save a Bro“ können Männer teilnehmen und Freunde zum mitmachen animieren.

Die Handballer des HC Elbflorenz ziehen blank. Nicht nur zum gemeinschaftlichen spielen, sondern auch zum gemeinsamen rasieren ist die Mannschaft am Mittwoch in der BallsportARENA angetreten. Die Dresdner Handballer nehmen am Aktionsmonat „Movember“ teil. Ziel der Gesundheitskampagne ist es, das Bewusstsein für Männergesundheit in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Der „Movember“ setzt sich aus dem Wort Moustache, englisch für Oberlippenbart und dem Monat November zusammen. Dafür gibt es seit 14 Jahren sogar eine eigene, weltweit arbeitende Vereinigung, die „Movember Foundation“. Seit zwei Jahren unterstützt die DKB Handball-Bundesliga die Kampagne. So wollen auch Dresdens Spitzenhandballer sich einen „Mo“ für die gute Sache wachsen lassen.

HCE, Elbflorenz, Handball, Roman Becvar, Arseniy Buschmann, Aktion, Mo, Oberlippenbart, © Sachsen Fernsehen
HCE, Elbflorenz, Handball, Roman Becvar, Arseniy Buschmann, Aktion, Mo, Oberlippenbart, © Sachsen Fernsehen

Im Internet können die Teilnehmer Bilder ihrer Schnäuzer hochladen. Unter dem Slogan „Grow a Mo, save a Bro.“ - „Lasse dir einen Oberlippenbart wachsen und rette einen Freund“ soll dann Geld für die Aktion gesammelt werden. User haben die Möglichkeit, die Bartfotos zu liken, teilen und mit Spenden zu bewerten. Gerade dieses Netzwerk hat die Mannschaft begeistert, und sie veranlasst teil der Bewegung zu werden. Aber nicht allen Spielern fiel es leicht, sich von ihrer Gesichtsbehaarung zu trennen. Seit 2003 sammelt die Movember Foundation Spenden für Krebs- und Suchtprävention. Weltweit wurden dadurch bereits 1.200 Projekte realisiert.