Fütterungsverbot für Wasservögel stößt auf große Akzeptanz

Das Fütterungsverbot für wild lebende Wasservögel am Kulkwitzer See und anderen stehenden Gewässern, das die Stadt Ende 2010 erlassen hatte, ist weitgehend eingehalten worden. Das ergab eine erste Bilanz des Amtes für Umweltschutz.

Seit Jahresbeginn hatte das Amt mehrmals pro Woche an 36 Gewässern die Einhaltung des Fütterungsverbotes kontrolliert. Das wichtigste der überwachten Gewässer war der Kulkwitzer See, wo es zeitweise große eisfreie Bereiche gab, in denen Wasservögel rasteten. Des weiteren erfolgten Kontrollen am Schwanenteich sowie an den Teichen im Clara-Zetkin-Park und im Johannapark, den Gewässern im Erholungspark Lößnig-Dölitz und den Teichen im Wildpark.

Da die kleinen stehenden Gewässer während des Winters überwiegend zugefroren waren, hielten sich auch wegen der frostigen Temperaturen dort kaum Wasservögel auf. Ein weiterer Zweck der Kontrollen bestand darin, Daten zur Eisbildung und zu Grundwasserständen im Umfeld des Kulkwitzer Sees zu erhalten. Die Überwachungen werden fortgesetzt. Insgesamt gibt es im Stadtgebiet rund 100 Standgewässer.

Ab April 2011 liegen in den Rathäusern, in den Bürgerämtern und im Umweltinformationszentrum  der Stadt Leipzig Flyer mit Informationen zum Fütterungsverbot für wild lebende Wasservögel aus.