Fulminanter Sieg im letzten Heimspiel des SC DHfK

Leipzig – Der SC DHfK fegt Balingen mit dem höchsten Sieg, seit dem Aufstieg in die stärkste Liga der Welt, von der Platte.

 

 

Mit einem souveränen 34:23-Sieg gegen den HBW Balingen-Weilstetten verabschieden sich die Handballer des SC DHfK Leipzig für dieses Jahr vom heimschen Publikum.
Vier Tage nach dem historischen Einzug ins Final Four des DHB-Pokals standen die Grün-Weißen wieder konzentriert auf der Platte und zeigten sich von ihrer besten Seite. Sie starteten schnell ins Spiel und ließen den Galliern von der Alb kaum eine Chance zu punkten. Maximilian Janke traf in der sechsten Minute zur 5:1-Führung.
Den Gästen fehlten vier verletzte Rückraumspieler, was es nicht einfacher machte, sich gegen die Leipziger durchzusetzen. Yves Kunkel, der ab Sommer zum SC DHfK wechselt, hielt die Gäste durch insgesamt elf Treffer bei der Stange. Außer bei einem Siebenmeter, da stand einfach ein Jens Vortmann im Weg. Auch Milos Putera machte den Galliern von der Alb mit zahlreichen Paraden das Leben schwer.
In der 16. Minute traf Niclas Piezckowski zum 11:5. Wenn man mit sechs Treffern vorn liegt, kann man sich auch Fehler wie diesen erlauben: Ballverlust von Markus Stegefelt, Lukas Binder war zur Stelle, traf aber nach einem Wurf über das halbe Spielfeld das leere Tor nicht. Knapp drei Minuten vor dem Pausenpfiff netzte Christoph Steinert zum 16:10 ein. Eine Minute  später verkürzte Kunkel den Rückstand der Gäste noch auf den Halbzeitstand von 16:11.
Auch in der zweiten Hälfte waren die Grün-Weißen nie ernsthaft in Gefahr. Auch nicht als die Gäste in der 41. Minute auf drei Treffer rankamen. Die DHfK-Handballer setzten sich weiter mit  Tor um Tor ab. Dazu verteidigte Putera weiterhin souverän den Leipziger Kasten. Zehn Minuten vor Schluss traf Andreas Rojewski zum 24:18. Sekunden später haute Peter Strosack den Ball ins Balinger Tor. Und so ging es immer weiter. 55. Minute: Aiviz Jurdz netzte ein zum 29:20 und legte knapp 30 Sekunden später glatt noch einen drauf zum 30:20! Die Handballfans auf den Tribühnen hielt es kaum noch auf den Plätzen.
Der Jubel war groß, als nach einem verdienten 34:23 die Schlussirene ertönte.
Mit diesem SIeg verteidigten die Grün-Weißen Platz fünf in der Tabelle der stärksten Liga der Welt. Vor der Winterpause stehen noch zwei Auswärtsspiele in Erlangen und Stuttgart auf dem Plan. Am 1. März geht es dann um 19 Uhr in der hemischen Arera weiter gegen FRISCH AUF! Göppingen.