„Funde, die es nicht geben dürfte“

Unter diesem Namen öffnet am Dienstag eine Sonderausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum.

Zu den Funden gehören Brunnen aus Holz, verzierte Gefäße, Werkzeuge , Taschen aus Rinde und auch Knochen – also hauptsächlich Materialien, die sich normalerweise nicht im Boden erhalten würden – es sei denn, sie lagern unter Sauerstoffabschluss und Feuchtigkeit.

Interview: Dr. Regina Smolnik – Landesarchäologin Sachsen

Zu den seltensten Fundobjekten gehören 18 Brunnen, von denen allein fünf im Leipziger Umland gefunden wurden.

Durch diese Funde müssen bisherige Erkenntnisse über damalige Werkzeugnutzung grundlegend korrigiert werden.