Funkmast Frankenberg: Aufklärungsveranstaltung

Ein geplanter Funkmast in Frankenberg schlägt hohe Wellen.

Dieser soll künftig nur knapp 500 Meter von einer Wohnsiedlung entfernt stehen – zu nah für die Anwohner. Deshalb wird nun zum Boykott des Baues aufgerufen.

Am Sonntagabend fand eine Veranstaltung statt, um auf die Risiken der Strahlungen aufmerksam zu machen.

Um die Errichtung eines Funkmastes in ihrem Ort zu verhindern machen die Einwohner von Frankenberg nun mobil.

Der geplante 53 Meter hohe Funkturm soll eine digitale Sendeanlage für die Kommunikation von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften werden. Diese wird dann den TETRA-BOS-Funk nutzen.

Vor dieser Hochfrequenzstrahlung haben die Anwohner Angst und gründeten ein Bürgerforum.

Interview: Rico Bretschneider – Bürgerinitiative Frankenberg

Die permanent gepulste Hochfrequenzstrahlung des Funkturmes reicht bis zu 25 Kilometer weit.

Nach wissenschaftlichen Studien kann sie Gesundheitsprobleme hervorrufen, darunter Gedächnis- und Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Ausschläge und Schlafstörungen.

Bereits 700 Unterschriften wurden gegen die Errichtung des Mastes gesammelt, der Bürgermeister konnte einen kurzzeitigen Baustopp erwirken.

Am kommenden Mittwoch, 18 Uhr, soll von Experten des Bauherrn über mögliche Gesundheitsrisiken informiert werden.

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