Fusion einstweilen gescheitert – trotzdem Planungssicherheit bei

Nach der gelungenen wirtschaftlichen Stabilisierung des Eissportclub Dresden e.V. gehen die Dresdner Eislöwen derzeit eine weitere wichtige Baustelle an: Eine klar strukturierte und konsequente Nachwuchsarbeit, wie in den vergangenen Jahren durch den Deutschen Eishockeybund (DEB) regelmäßig eingefordert.

Hierzu haben in den vergangenen Wochen mehrere Gesprächsrunden mit dem Nachwuchsverein EHC Neue Eislöwen e.V. (EHC) stattgefunden. Trotz dass bei vielen Sachpunkten einvernehmliche Positionen gefunden wurden,
müssen die Gespräche aufgrund des wahrgenommenen Agierens und Taktierens derzeit als gescheitert angesehen werden. Die ursprünglich geplante Zeitschiene bis zum September ist somit nicht mehr einhaltbar.

Der ESCD möchte die derzeitige Situation keineswegs als Absage an die
erfolgreiche und engagierte Nachwuchsarbeit der zahlreichen Übungs- und
Mannschaftsleiter, Sportler sowie deren Eltern verstanden wissen.
Vielmehr soll die nun getroffene Entscheidung den Nachwuchsmannschaften
die dringend benötigte Planungssicherheit für die in Kürze beginnende
Saison bieten.

Danach wird der bestehende Kooperationsvertrag inklusive Zahlung der
Kooperationsgebühr, unter Maßgabe des in den bisherigen Verhandlungen
für 07/08 festgestellten Bedarfs, auch kommende Saison fortgesetzt. Die
Mannschaften des EHC werden auch 07/08 als ESCD am Spielbetrieb in den
jeweiligen Ligen teilnehmen. Verbunden mit der geplanten Satzungsänderung im September wird der ESCD in den nächsten Wochen und Monaten seinerseits alle Voraussetzungen schaffen, um bis Ende Dezember eine erfolgreiche (Re-)Integration des Nachwuchses zu ermöglichen. Bereits vereinbart wurde dazu, dass noch in den Sommermonaten unter Teilnahme des DEB die gemeinsamen Gespräche wieder aufgenommen werden.