Fußball in Sachsen sicherer

Bei der Fußball-Sicherheitstagung im Innenministerium ziehen die Beteiligten eine weitgehend positive Bilanz. Die Gewalt im Umfeld von Fußballspielen konnte weiter eingedämmt werden. +++

Der Fußball im Freistaat Sachsen war in der letzen Saison gekennzeichnet durch sportliche Erfolge. Der FC Erzgebirge Aue war lange Zeit an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga zu finden. Die SG Dynamo Dresden und der Chemnitzer FC sind in die 2. Bundesliga bzw. die 3. Liga aufgestiegen. Weder in der Regionalliga noch in der Oberliga gab es Abstiege sächsischer Vereine.

„Ausschreitungen von einer Intensität, wie sie vor allem in den Jahren bis 2007 zu verzeichnen waren, konnten auch im zurückliegenden Zeitraum verhindert werden. Damit konnten auch negative Schlagzeilen im Zusammenhang mit dem sächsischen Fußball reduziert werden. Dies trägt zu einer Verbesserung des Images des Fußballsports und auch des Freistaates Sachsen bei.“, so Innenminister Markus Ulbig.

Er ergänzt: „Trotz dieser positiven Entwicklung der Sicherheitslage bei Fußballspielen ist das Problem der Gewalt im Umfeld von Fußballspielen nicht gelöst. Immer wieder wurde Pyrotechnik in den Stadien gezündet, teilweise mussten Spiele im Einzelfall auch abgebrochen werden und es kam zu Störungen auf den Reisewegen durch gewaltbereite Fußballfans. Unser gemeinsames Anliegen muss es sein, die noch vorhandenen negativen Erscheinungen weiterhin konsequent zu bekämpfen. Das langfristige Ziel sind weitgehend störungsfreie Fußballspiele, mit einem deutlich geringeren Aufwand an Polizei.  Das schließt neben der Sicherheit in den Stadien auch die An- und Abreise der Fans ein.“

Klaus Reichenbach, Präsident des Sächsischen Fußballverbandes: „Unser Ziel ist weiterhin, die Sicherheit in und um die Stadien zu verbessern. Die sportlichen Erfolge müssen im Vordergrund stehen und nicht die Schlagzeilen über randalierende sächsische Fußballfans.“

Quelle: Sächsisches Staatsministerium des Innern

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