Fußballspiel und illegale Motorrad-Party: Polizei mit Großaufgebot im Waldstraßenviertel

Rund um das Regionalligaspiel zwischen Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena war die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz. Vereinzelt wurden dort Platzverweise erstellt. Fast zeitgleich musste aber auch eine nichtangemeldete Rocker-Demo aufgelöst werden. +++

Für die Gästefans des FC Carl Zeiss Jena wurde ein Sonderzug eingesetzt. Der Transfer zwischen Bahnhof und Stadion erfolgte durch Shuttelbusse der LVB in Begleitung von Polizeikräften. Bei der Anreise der Fußballfans gab es keine Zwischenfälle. Vereinzelt wurden Platzverweise aufgrund von Stadionverboten bzw. übermäßigem Alkoholkonsums erteilt. Weiterhin kam es vor Spielbeginn zu einer Gewahrsamnahme aufgrund der Nichtbeachtung eines erteilten Platzverweises.

Insgesamt wurden sechs Platzverweise erteilt und eine Person zur Durchsetzung eines Platzverweises in Gewahrsam genommen. Neun Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen durch einen Gästefan sowie einem Verstoß gegen das Sprenggesetz wurden eingeleitet. Polizisten wurden nicht verletzt.

Parallel zum Fußballspiel fan die sogenannte „Season End Party“ des Red Devils MC Leipzig statt. Gegen 15:45 Uhr konnte ein Konvoi von 20 Motorradfahrern im Bereich der Hans-Driesch-Straße in stadteinwärtiger Richtung festgestellt werden. In der Waldstraße wurde diese Gruppe durch die Polizei, um die Machtdemonstration der Hells Angels und Red Devils zu unterbinden angehalten. Die Polizei beendete die unangemeldete Ausfahrt und löste sie auf. In diesem Zusammenhang wurde von den 20 Personen die Identität festgestellt. Anschließend wurden die Mitglieder des Motorradclubs einzeln entlassen und die entsprechenden Anzeigen gefertigt.