Fußgänger und Radfahrer haben Vorrang beim Kirchentag

Dresden macht mobil zum 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden. Neben mehr Bussen und Bahnen gibt es zusätzliche Wege für Radfahrer. Der Elberadweg wird hingegen komplett zum Fußgängerweg. +++

„Das Thema Mobilität wird beim 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden eine zentrale Herausforderung für die Stadt und ihre Partner sein. Jeder, der dabei sein möchte, ist vor allem zum Eröffnungstag am 1. Juni 2011 aufgerufen, Alternativen zum Auto zu nutzen. Neben mehr Bussen und Bahnen werden zusätzliche Wege für Fahrräder angeboten“, so Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes der Landeshauptstadt Dresden.

Die Augustusbrücke, das Terrassenufer, der Theaterplatz, das Ostra-Ufer und die Messehalbinsel mit Pieschener Allee, Messering und Schlachthofstraße werden im gesamten Veranstaltungszeitraum vom Mittwoch, 1. Juni, 12 Uhr bis zum Sonntag, 5. Juni, 18 Uhr ausschließlich für Fußgänger zur Verfügung stehen.  

Für den Abend der Begegnungen sind am 1. Juni, ab 12 Uhr Sperrungen der Wilsdruffer Straße, der Großen Meißner Straße und der Königstraße vorgesehen. Der Verkehr wird umgeleitet. Der Elberadweg wird in der Innenstadt komplett zum Fußgängerweg. Ausweichrouten für Radfahrer werden eingerichtet. Für 3 000 zusätzlich erwartete Fahrradfahrer gibt es Fahrradparkplätze an der Messe oder am Postplatz. „Der Kirchentag wird sehr fahrradfreundlich“, so Koettnitz.
 
Zum Schlussgottesdienst am 5. Juni werden von 6 bis 14 Uhr für etwa 600 Busse temporäre Parkmöglichkeiten, unter anderem auf der St. Petersburger Straße eingerichtet. Dort gilt dann eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 Kilometer pro Stunde.
 
„Das Thema innerstädtische Mobilität spielt für die Landeshauptstadt Dresden, die zurzeit die Präsidentschaft im europäischen Projekt POLIS inne hat, eine zentrale Rolle“, so Jörn Verleger, Leiter des städtischen Veranstaltungsbüros. Bei drei Projekten hat sich die Stadt daher besonders eingebracht: optimaler öffentlicher Nahverkehr, fahrradfreundlicher Kirchentag und Elektromobilität. Rechtzeitig zum Kirchentag wird die neue Straßenbahnverbindung ins Messegelände eingeweiht und eine öffentliche Elektrotankstelle in der Innenstadt eröffnet. Auch die Ankunft der Fahrradpilger am 1. Juni, 13 Uhr auf dem Neumarkt wird durch die Beteiligung des Ersten Bürgermeisters Dirk Hilbert zur Chefsache. Abschließend übergab Jörn Verleger die Genehmigungen für alle Veranstaltungen des Kirchentages als Stellungnahme der Stadt.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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