Galerie Roter Turm soll wachsen

Die Galerie Roter Turm in der Innenstadt von Chemnitz will sich vergrößern. Neue Mieter machen das nötig – die Frage ist nur wie.

Eine Aufstockung des Flachbaus ist eine Möglichkeit, die am Dienstag erneut vor die Stadtväter gebracht wurde.

Wer bisher dachte die Galerie Roter Turm steht wie sie steht, der hat sich geirrt. Denn der Einkaufstempel in der Chemnitzer City will wachsen. Platz dazu bietet der Flachbau an der Nordwestseite des Gebäudes, das sogenannte „Bügeleisen“. Hier soll aufgestockt werden – Mietinteresse eines großen Elektronikfachmarktes besteht bereits.

Nun muss nur noch eine geeignete Lösung für eben diese Aufstockung her, nicht nur praktisch sollte die sein sondern sich auch möglichst harmonisch ins Gesamtbild einfügen. Um eben dieses Thema ging es deshalb am Dienstag auch im Bauausschuss unserer Stadt.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte das zuständige Architekturbüro einen Vorschlag eingereicht – allerdings ohne Erfolg abgelehnt. In dem war geplant, die aufgestockte Etage etwas eingerückt zu aufzubauen – keine Terrakotta-Verkleidung wie der Rest, sondern Blechverkleidung. Keine gute Idee, meinten die Stadträte und forderten eine Überarbeitung. Die wurde nun am Dienstag den Stadtvätern vorgestellt.

Mehr Terrakottaelemente, kein Rücksprung des Aufbaus sondern bündig mit dem unteren Teil des Gebäudes – so sieht der überarbeitete Entwurf aus. Dabei soll in der Höhe gespart werden – gegenüber der Mittellinie des bestehenden Hochbau ist ein kleiner Höhensprung zu erkennen. Höher muss aber auch nicht sein, ein Fakt, der Baukosten spart. Sind die da, kann unmittelbar danach mit dem Bau begonnen werden.

Der Zeitplan ist straff gefasst, noch in diesem Jahr soll das Bauvorhaben fertiggestellt werden. Doch auch mit diesem Aufbau ist die Galerie Roter Turm noch nicht am Limit, wenn sich die Zukunft von Chemnitz weiter positiv entwickelt, könnte dieser Vorgang durchaus auch noch einmal wiederholt werden.

Ein Idee, die vorerst aber nur planerisch besteht, für die praktische Umsetzung gibt es, laut Galerie-Leitung, vorerst keinen Anlass.

Mit der Genehmigung des neuen Entwurfes steht der Galerie in diesem Jahr wohl noch ein hartes Stück Arbeit bevor – Arbeit, mit der sich auch das Gesicht der Chemnitzer City weiter verändern wird.

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