Ganztagsangebote in Sachsen – Qualität muss ausgebaut werden

Dresden – Der Landtag diskutierte am 15. November das Thema „Ganztägig lernen – Erfolgsmodell der sächsischen Ganztagsangebote weiterentwickeln und Bildungschancen unserer Kinder verbessern“. Beantragt wurde die Debatte von den Fraktionen CDU und SPD. Die meisten Fraktionen waren sich darüber einig, dass die Qualität ausgebaut werden muss.

Die SPD betonte, dass es mehr Räume für das GTA benötigt und der Hort nicht doppelt genutzt werden solle. Ähnlicher Meinung war auch die AFD. Sie wies allerdings auch auf Schwächen in dem Antrag hin und stellte die Antragssteller hinsichtlich des Personalmangels in Verantwortung. Petra Zais von den GRÜNEN erwähnte, dass beim Blick auf die qualitative Seite klar wird, dass „nicht überall wo GTA drauf steht auch GTA drin ist“. Die LINKE sprach sich klar für eine „Ganztagsschule“ als eine Form der Weiterentwicklung aus.

Der neu vereidigte Staatsminister für Kultus, Frank Haubitz, brachte sich und seine Erfahrungen als Schulleiter ebenfalls direkt mit ein. Seiner Meinung nach wurde mit dem GTA vor 12 Jahren etwas sehr Gutes geschaffen. Es sei wichtig, dass auch einmal „jemand anderes als der Lehrer vor den Kindern steht“.