Gebührender Empfang für Europameister

Sie sind jung, sie sind erfolgreich und sie stehen für Chemnitz – Aljona Savchenko und Robin Szolkowy.

Mit ihren Siegen setzen sie die erfolgreiche Eislauftradition unserer Stadt fort. Am Montagabend kamen die frischgebackenen Europameister, und damit Titelverteidiger, wieder zu Hause an, wo sie herzlich in Empfang genommen wurden.

Aljona Savchenko und Robin Szolkowy trainierten gemeinsam mit ihrem Trainer Ingo Steuer hart für ihren Erfolg. Ein Training, das sich auszahlt, denn das Eiskunstlaufpaar schwimmt oder besser gesagt läuft auf einer Welle des Erfolgs.

Zuletzt zeigten die Chemnitzer Eiskunstläufer in Zagreb ihr Können und überzeugten mit ihrer Kür Publikum und Punktrichter. Mit ihrer Leistung schaffte es das Paar auf Platz Eins – die neuen alten Europameister – sie kommen aus Chemnitz.

Dorthin zurück ging die Reise am Montag für die drei – am Nachmittag kamen sie auf dem Flughafen Dresden an. Trotz des grauen, regnerischen Himmels war die Laune der Heimkehrer um so besser, immerhin haben sie den Europameistertitel im Gepäck. Hier warteten auch bereits Gratulanten und Presse, ein Bild, das sich Aljona, Robin und Ingo an diesem Abend nicht zum letzten Mal bieten sollte.

Mit dem Sponsor ging es dann in Richtung Chemnitz, wo die drei mit dem winterlich frühen Einbruch der Dunkelheit ankamen. Und auch hier wartete ein herzlicher Empfang auf das Eiskunstlaufpaar und ihren Trainer.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und viele weitere Gäste aus Sport, Kultur und Wirtschaft ließen es sich nicht nehmen die Europameister persönlich zu begrüßen, mit Blumen und jeder Menge Glückwünschen für eine sehr gute Leistung.

Spaß, der natürlich dazugehört, bei einer solchen Meisterschaft gehört aber auch eine große Portion Leistung dazu. Leistung, die die beiden, trotz starker Konkurrenz brachten.

Ganz fehlerfrei liefen sie aber dann doch nicht, wenige kleine Patzer waren da – Fehler, die zur anstehenden WM allerdings fatal sein könnten. Deshalb wird fleißig weiter trainiert, denn im März steht in Göteborg das große Event an. Das ist wohl auch das Wichtigste, denn Chancen können sich die Drei in der Tat ausrechnen. Trotz auch hier starker und diesmal weltweiter Konkurrenz.

Der März wird zeigen, ob die beiden ihren Traum vom Weltmeistertitel wahr machen können. Das Zeug dazu haben sie, meint auch ihr Trainer Ingo Steuer. Bis dahin heißt es Daumen drücken und hoffen, das Pflicht und Kür fehlerfrei übers Eis gehen.

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