Geburtenhoch in Sachsen

4.149.477 Einwohner lebten am 31. Dezember 2010 im Freistaat Sachsen. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 19.255 Personen bzw. 0,5 Prozent weniger als am Jahresende 2009. +++

Der Bevölkerungsrückgang lag 2009 noch bei 24.069 Personen (0,6 Prozent). Trotz höchster Geburtenrate (8,4 Lebendgeborene je 1.000 Einwohner) seit 1990 wurde der Bevölkerungsrückgang von einem Geburtendefizit dominiert.

Im Jahr 2010 starben 4 Personen je 1.000 Einwohner mehr als lebend geboren wurden. Damit lag dieser Wert annähernd an dem des Vorjahreszeitraumes. Im Gegensatz dazu ging der Wanderungsverlust je 1000 Einwohner zurück. 2009 verließen knapp zwei Personen je 1000 Einwohner mehr den Freistaat, als nach Sachsen zugezogen waren. In 2010 lag dieser Wert bei nur noch einer Person mehr je 1 000 Einwohner.

Für die 3 Kreisfreien Städte konnte jeweils ein Bevölkerungszuwachs festgestellt werden (Dresden 1,2 Prozent, Leipzig 0,8 Prozent und Chemnitz 0,1 Prozent). Dabei profitierte Dresden sowohl von einem Geburtenzuwachs als auch einem deutlichen Wanderungsgewinn. Auch in die Kreisfreien Städte Leipzig und Chemnitz zogen mehr Personen, als sie verlassen haben.

Alle Landkreise verzeichneten einen Bevölkerungsrückgang. Dieser war durchweg höher als der Sachsendurchschnitt von 0,5 Prozent. Der Landkreis Görlitz hatte mit 1,5 Prozent die höchste Bevölkerungsabnahme, gefolgt von den Landkreisen Mittelsachsen und Nordsachsen (jeweils 1,2 Prozent). Den geringsten Bevölkerungsrückgang verzeichneten die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit jeweils 0,6 Prozent.

Am 31. Dezember 2010 lebte knapp ein Drittel der sächsischen Bevölkerung in den Kreisfreien Städten.