Gedenken an Bombenopfer in Dresden

Mit einer stillen Gedenkfeier ist in Dresden an die Bombennacht vor 63 Jahren erinnert worden.

Etwa 3.000 Menschen gedachten am Mittwochabend an der Frauenkirche den Opfern, die 1945 bei dem Angriff alliierter Truppen auf Dresden ums Leben kamen. Ein Meer aus Kerzen säumte dabei die Frauenkirche.

Neben dem friedlichen Gedenken gab es am Rande aber auch kleinere Auseinandersetzungen zwischen Rechten und Linken Demonstranten.

Laut Polizei wurden dabei 20 Personen in Gewahrsam genommen – gegen zwei wird wegen schwerer Körperverletzung ermittelt. Bereits am Mittwochvormittag fand auf dem Heidefriedhof die traditionelle Kranzniederlegung statt, an der circa 200 Menschen teilnahmen.

Zum ersten Mal hatte hier die jüdische Gemeinde Dresden ihre Teilnahme verweigert und nach dem offiziellen Festakt ein eigenes Gebinde niedergelegt. Grund dafür war die Anwesenheit von Vertretern der NPD und deren Sympathisanten. Auch Chemnitz wurde vor 63 Jahren stark zerstört.
Hier erfolgte die Bombardierung am 5.März 1945.

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