Gedenken an NS-Opfer

In Chemnitz ist am Mittwochmorgen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert worden.

Am Mahnmal im Park der Opfer des Faschismus legten Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, sowie rund zweihundert weitere Chemnitzerinnen und Chemnitzer Kränze und Blumen nieder.

In ihrer Ansprache erinnerte Barbara Ludwig auch an die hunderttausenden Menschen mit Behinderungen, die während des NS-Regimes zwischen 1939 und 1945 deportiert und ermordet wurden.

Allein in der knapp 100 Kilometer entfernten ehemaligen Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein wurden zwischen 1940 und 1941 13.720 Menschen mit geistigen- und körperlichen Behinderungen umgebracht.

Die Vertreterin von Menschen mit Behinderungen Karla Brümmer rückte in ihrer Rede diese Opfer in den Fokus des Gedenkens.

Im Jahr 2005 wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen zum Internationalen Holocaust-Gedenktag erklärt.