Gedenken an Opfer der Euthanasie-Verbrechen

Das Rehabilitationszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Chemnitz erinnert an die Opfer der Nazi-Euthanasie-Verbrechen.

Auf dem alten Friedhof an der Flemmingstraße haben die beiden Chemnitzer Künstler Gregor Torsten Kozik und Frank Maibier einen Ort des Gedenkens geschaffen. Entstanden ist kein Denkmal im herkömmlichen Sinne, sondern ein Gedankengarten, der gleichzeitig Schmerz, Ohnmacht und Erkenntnis symbolisieren soll. Anlass für die Errichtung dieser Gedenkstätte ist das 100-Jährige Jubiläum des Blindenzentrums vor zwei Jahren. Recherchen zu dessen Vergangenheit ergaben, dass während der Naziherrschaft viele Menschen Opfer von Euthanasie, Zwangssterilisation und Zwangsarbeit wurden.

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