Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

Am Sonntag haben zahlreiche Chemnitzer den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht.

Zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wurden dabei am Mahnmal im Park der Opfer des Faschismus Kränze und Blumen niedergelegt.

Anschließend fand im Georgius-Agricola-Gymnasium eine öffentliche Podiumsdiskussion statt.

Als besondere Gäste waren Justin Sonder, Überlebender des KZs Auschwitz, und Siegmund Rotstein, Ehrenvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Chemnitz und Überlebender des Ghettos Theresienstadt, eingeladen.

In der von Schülerinnen des Gymnasiums moderierten Veranstaltung berichteten die beiden Zeitzeugen über den Alltag im nationalsozialistischen Deutschland und die Verbrechen des Holocausts.

Neben der Mahnung gegen das Vergessen wurde auch an die Verantwortung für diese und kommende Generationen erinnert.

Rassistischen und rechtsextremen Tendenzen müsse man bereits im Anfangsstadium entschlossen entgegentreten, so die Podiumsmitglieder.

In Chemnitz wird den Opfern des Naziregimes seit 1945 gedacht.