Gedenken an Opfer rassistischer Gewalt

Die Dresdner haben gestern Nachmittag auf dem Jorge-Gomondai-Platz den Opfern rassistischer Gewalt gedacht.

Anlass war der rechtsextreme Übergriff auf den gleichnamigen Mosambikaner vor 17 Jahren.

Gomondai wurde 1991 in einer Straßenbahn von rechtsextremen Jugendlichen niedergestochen und aus der fahrenden Bahn geworfen.

Eine Woche nach dem Überfall starb er an seinen Verletzungen.

In Dresden kommt es immer wieder zu rechtsextremen Übergriffen.

In der Dreikönigskirche wurde mit einem Friedensgebet an Jorge Gomondai gedacht.

Emiliano Chaimite war selbst bereits zweimal Opfer eines rassistischen Überfalls, würde dennoch Betroffenen immer wieder helfen.

Noch bis zum 26. April wird in zahlreichen Veranstaltungen zum Beispiel im Rathaus und der technischen Universität an die Opfer rechtsextremer Übergriffe in Dresden gedacht.

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