Gedenken zum 13. Februar in Dresden

  Heute haben tausende Dresdner der Zerstörung der Stadt vor 64 Jahren und der Opfer des Bombenangriffs gedacht. Die Feierlichkeiten begannen auf dem Heidefriedhof mit einer Kranzniederlegung.

Dabei erinnerte Oberbürgermeisterin Helma Orosz, auch daran, dass der Terror des Krieges von Deutschland ausging. Eine Tatsache, die die rechten Demonstranten, die morgen in Dresden erwartet werden, nur zu gerne verdrängen. Unterdessen bereitet sich die Polizei auf einen Großeinsatz vor.

  Stilles Gedenken heute Nachmittag auf dem Johannisfriedhof. Zu der Feierstunde hatte die Kriegsgräberfürsorge eingeladen. Auch hier fanden sich Vertreter von Parteien, Gewerkschaft, Kirchen und Dresdner Bürger zusammen, um den Bombenangriffen zu gedenken. Anteilnahme an den Opfern des Krieges, der von Deutschland ausgegangen ist. Die Organisatoren wollten mit dieser Gedenkstunde ein Signal des Friedens und der Versöhnung setzen. 

  Ganz anders das Bild vor der Polizeidirektion auf der Schießgasse. Hier reiht sich ein Einsatzfahrzeug ans nächste. 4000 Polizisten sollen morgen die verschiedenen Gruppierungen voneinander fern halten. 6000 Neonazis werden in der Stadt erwartet, beim demokratischen Bündnis Geh Denken rechnet man mit 15.000 Menschen beim Sternmarsch zum Theaterplatz. Viele Dresdner wollen Zeichen setzen gegen den braunen Aufmarsch. 

  Unterdessen hat die Polizei ein Kontakttelefon für Bürgeranfragen eingerichtet, das seit gestern rege genutzt wird. Die Polizei rechnet morgen mit erheblichen Verkehrseinschränkungen und rät das Auto lieber zu Hause zu lassen.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.