Gedenktafel für Curt Kirschner am Stadthaus in Dresden angebracht

An ein Kapitel fast vergessener Nachkriegsgeschichte erinnert seit
Donnerstag eine Tafel am Sparkassengebäude am Güntzplatz. Der ehemalige
Sparkassendirektor Curt Kirschner bewahrte das Haus nach 1945 vorm
Verfall und später vorm Abriss durch das SED-Regime. +++

Für seinen Sohn Walter ist die Tafel eine späte Genugtuung. Denn sein Vater büßte für seinen unermüdlichen Einsatz mit einem Jahr Gefängnis und dem Verlust seiner Arbeit.

Interview mit Walter Kirschner, Sohn des ehemaligen Sparkassendirektors

Das Stadthaus am Güntzplatz wurde 1914 von Hans Erlwein erbaut. Im zweiten Weltkrieg wurde es schwer beschädigt. Erst nach 1990 folgte die umfassende Sanierung, bei der die Fassade nach historischem Vorbild rekonstruiert wurde.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar