Gefährliche Extremkälte flutet Deutschland!

Hoch Cooper kommt Deutschland immer näher und mit ihm extreme Kälte direkt aus Sibirien.

Bereits am Sonntag kommen die Temperaturen höchstens noch am Rhein auf ein oder zwei schwache Plusgrade. Sonst herrscht bereits in ganz Deutschland auch am Tag Frost. Bis Freitag rauschen die Temperaturen immer weiter in den Keller. Verbreitet sind dann Tageshöchstwerte – die Betonung liegt auf Höchstwerte – zwischen minus 10 und minus 14 Grad möglich und das im Flachland wie Berlin, Frankfurt oder München. Nachts geht es noch weiter abwärts- bis minus 20 Grad, und über Schnee auf bis zu minus 25 Grad.

Der Samstag bringt zudem von Sachsen über Thüringen bis nach Bayern noch zeitweise Schnee. Verbreitet konnte sich dort in den letzten Stunden eine bis zu 10 Zentimeter dicke Schneedecke ausbilden. Auf Straßen und Gehwegen herrscht gefährliche Glätte. Der Sonntag bringt dann dem Südwesten zeitweise etwas Schnee. Danach lassen die Schneefälle deutlich nach.

„Mit der Kälte weht ein eisiger Ostwind. Der sorgt für eine hohe Erfrierungsgefahr, denn dann fühlen sich die Temperaturen stellenweise wie minus 30 Grad an. Für viele Menschen, die schon auf Frühling eingestellt waren, wird das ein echtes Horrorerlebnis werden“ warnt Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal WETTER.NET.

Besonders für obdachlose Menschen kann es dann ziemlich gefährlich werden, denn hier droht der Kältetod. Ein Übernachten im Freien kann dann nämlich schnell tödlich enden! Hier müssen sich die öffentlichen Stellen möglichst schnell entsprechend vorbereiten.

Ein Ende dieser für deutsche Verhältnisse extremen Kältewelle ist zunächst nicht in Sicht. Sie dauert mindestens bis nächsten Sonntag oder Montag an. Der Höhepunkt wird zwischen Donnerstag und Samstag erwartet. Dann dürfte es in Deutschland sogar noch kälter als im Extremdezember 2010 werden. Das war damals der kälteste Dezember seit 40 Jahren.

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