Gehörlose mit Samuel-Heinicke-Medaille ausgezeichnet

Leipzig - In der Messestadt wurde am vergangenen Wochenende die Samuel-Heinicke-Medaille. Sie ehrt Gehörlose, die sich besonders engagieren. 

Blind sein trennt von Dingen, Gehörlosigkeit trennt von den Menschen, sagte einst die taubblinde Schriftstellerin Helen Keller.
Das Förderzentrum Samuel Heinicke in Leipzig hilft Kindern und Jugendlichen, die aufgrund einer Hörschädigung oder einer zentralen Störung der auditiven Wahrnehmung einer besonderen Förderung bedürfen. Aufgrund der überregionalen Bedeutung befindet sich die Einrichtung seit 1995 in Trägerschaft des Freistaates Sachsen. Am 8. November wurden Hörgeschädigte für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Samuel Heinicke Medaille geehrt. Seit 15. November 1990 besteht der Verein. In dieser Zeit hat sich eine intensive Zusammenarbeit entwickelt. Der Förderverein unterstützt finanziell die Entwicklung geeigneter Projekte und die Durchführung hilfreicher Maßnahmen, soweit dies durch staatliche oder andere Institutionen nicht geleistet werden kann.