Geisterbrücke zwischen Niederwartha und Radebeul endlich befahrbar!

Seit Montagmorgen rollt der Verkehr über Sachsens erste Schrägseilbrücke: Die Brücke zwischen Niederwartha und Radebeul. Eigentlich ist das Bauwerk seit zwei Jahren fertig, doch die Zufahrten fehlten. +++

Endlich ist sie keine Geisterbrücke mehr:

Die Elbverbindung zwischen Niederwartha und Radebeul.

Zwei Jahre lang hat die fertige Brücke auf Autofahrer gewartet, da ihr bisher die Anschlußßstellen fehlten.
Grund für die Verzögerungen waren Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser. Doch – typisch für Dresden – die Brücke scheidet die Gemüter. Viele Anwohner freuen sich, da die neue Verbindung 15 Kilometer Fahrweg erspart. Andere haben Angst vor einer Verkehrsflut: 17.500 Fahrzeuge werden täglich über die Brücke fahren und erst in etwa 10 Jahren soll Entlastung durch die Verlegung der B6 geschaffen werden.

Dennoch sehen Dresdens Verkehrsplaner kein Grund zu Sorge.

Interview mit Holger Wohsmann, Leiter des Straßenbauamtes Meißen

Insgesamt haben Brücke und Zufahrten 40 Millionen Euro gekostet.
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