Geld zurück bei Kita-Streiks

Dresden – Uneinigkeit zwischen der Rot-Grün-Roten-Stadtratskooperation herrschte am Donnerstagabend beim Thema der Kinderbetreuung in Dresden.

Zwar hatte der Dresdner Stadtrat eine finanzielle Entschädigung für Eltern beschlossen, deren Kinder wegen Streiks oder Havarien nicht betreut werden können – eine zusätzliche Zahlung für die private Ersatzbetreuung scheiterte an den Stimmen der Grünen. Sie kritisierten, dass der Vorschlag nicht im Haushalt gedeckt sei. SPD-Finanzpolitiker Thomas Löser entgegnete, dass man eine gemeinsame Lösung erarbeiten solle und warf den Grünen ihrerseits eine mangelhafte Haushaltspolitik vor. Am Abstimmungsverhalten der Grünen änderte dies nichts mehr. Gemeinsam mit den Stimmen von FDP, AfD und CDU lehnten die Räte die zusätzliche Entlastung der Eltern ab.