Geldsegen für sächsische Krankenhäuser

Auch 2012 nimmt der Freistaat seine gesetzliche Verpflichtung zur Investitionsfinanzierung der Kliniken war. Für den weiteren Ausbau der stationären Versorgung sind Fördermittel in Höhe von 88 Millionen Euro eingeplant. +++

»Im Jahr 2011 hat der Freistaat Sachsen 117,8 Millionen Euro zur Investitionsförderung der Krankenhäuser bereitgestellt. Davon wurden 60,3 Millionen Euro zur Finanzierung von 37 Bauvorhaben des Krankenhausinvestitionsprogramms und 41,5 Millionen Euro für die Pauschalförderung verwendet. Zusätzlich zur Investitionsförderung flossen 2011 noch 1,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket und 5 Millionen Euro aus der kommunalen Investitionspauschale in die Krankenhäuser«, resümiert Gesundheitsministerin Christine Clauß.

Im Jahr 2012 sollen neben mehreren kleineren Projekten acht große Investitionsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von rd. 88,5 Millionen Euro in Betrieb genommen werden.

»Für mindestens fünf Vorhaben beginnt 2012 die Bauphase. Dazu gehören der Neubau der Frauen- und Kinderklinik im Krankenhaus Bautzen, der Teilersatzbau am Krankenhaus Riesa, der Neubau des Onkologischen Zentrums im Klinikum Chemnitz sowie der Umbau des Hauses R zum Herz-, Kreislauf- und Gefäßzentrum im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt. Zwei weitere Großprojekte befinden sich noch in der Vorbereitungsphase«, so Clauß.

Die Pauschalfördermittel werden von den Krankenhäusern eigenverantwortlich eingesetzt und fließen hauptsächlich in die Wieder- und Ersatzbeschaffung von Medizintechnik.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

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