Gelungener Jahres Auftakt für ChemCats

Gut vorbereitet und vor allem, dank einer Nacht im Hotel, ausgeschlafen gingen die Chemnitzerinnen in die erste Partie des Jahres.

Im Spiel des Tabellenvierten gegen den Tabellenachten sollte das Ergebnis aus dem Hinspiel wiederholt werden. Das gelang mit einem 60:86-Sieg am Ende auch relativ souverän.
Vor Spielbeginn erfuhr Trainer Roland Senger von der Verletzung von Jessica Höötmann, die im letzten Training umgeknickt war. Nach dem Ausfall der OSC-Kapitänin konnten die ChemCats in den ersten Minuten mit Carly Noyes gut ihren Größenvorteil am Brett ausspielen.

Die ersten sechs Punkte gingen alle samt auf das Konto der US-Amerikanerin. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Während die Katzen aus der Nahdistanz immer wieder sicher verwandeln konnten, hielt insbesondere Kendall Rodriguez ihre Panthers mit Treffern von jenseits der Dreierlinie im Spiel. Folglich gingen die ersten zehn Minuten mit 21:20 an die Gastgeberinnen.

Deutlich besser starteten die Cats in Viertel Nummer zwei. Während die Heimmannschaft innerhalb von knapp acht Minuten lediglich zu einem Pünktchen kam, sammelten die Sächsinnen ihrerseits immerhin 17, obwohl dabei auch einige Chancen liegengelassen wurden, darunter zwei Freiwürfe mit anschließendem Ballbesitz nach einem T-Foul gegen Panthers-Coach Christian Kaiser. Beim Stand von 28:44 wurden die Seiten gewechselt.

Im dritten Viertel kam noch einmal Feuer in die Partie, auf beiden Seiten gab es die eine oder andere Nicklichkeit und Osnabrück verkürzte dabei bis auf 12 Punkte. Relativ unbeeidruckt und mit je zwei Dreiern von Amanda Davidson und Nadja Prötzig wurde wieder für klare Verhältnisse gesorgt. In den letzten zehn Spielminuten wurde der Vorsprung verwaltet. Am Ende steht ein verdienter 60:86 Auswärtserfolg zu Buche, bei dem sich insgesamt sechs Spielerinnen zweistellig in die Scorerliste eintragen konnten.

Lohn der harten Arbeit ist zudem eine Verbesserung auf Tabellenrang drei. Auch Coach Roland Senger zeigte sich mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Wir hatten eine sehr intensive Trainingswoche. Ich freue mich, dass wir das auch ins Spiel übertragen konnten und sich die Mannschaft mit der harten Arbeit selbst belohnt hat.“

Am nächsten Sonntag steht das erste Heimspiel des Jahres an. Gegner sind Friendsfactory Baskets aus Nördlingen.

Pressemitteilung ChemCats